Stressgrenze nach Costa Rica

Für den nächsten Tag hatten wir uns einen etwas längeren Reiseweg vorgenommen. Von San Juan del Sur über die Grenze nach Costa Rica (Peñas Blancas) und dann nach Monteverde in die Berge (ca. 150km landeinwärts). Also morgens mit 2 lokalen Bussen bis zur Grenze, was auch gut geklappt hat. Dann gab es eine ewig lange Schlange beim Stempel für die Ausreise aus Nicaragua – also ca. 1 Stunde anstehen bei brütender Hitze… Danach dann 500m mit Gepäck über die Grenze, um noch mal genauso lange beim Stempel für die Einreise nach Costa Rica anzustehen. *grummel* Nach 2,5 Stunden Grenzmodalitäten bei Hitze waren wir ca. 14Uhr in Costa Rica.

laaange Schlange zum Anstehen Choas mit den Schaltern der eigentliche Grenzposten

Nächstes Ziel sollte der Bus nach Liberia sein… es warteten aber schon mindestens 150Leute… dann kam ein Bus und alle drängeln sich extrem in den Bus (wir haben nicht mitgemacht, weils sinnlos aussah) Es fahren scheinbar nur 6 Busse täglich – viel zu wenig für die vielen Leute. Wir haben dann doch noch mal mit den Taxifahrern verhandelt und haben uns am Ende mit einer Finnin ein Taxi geteilt… naja eigentlich zuviel Geld aber wir wollten ja noch weiter an dem Tag.

manche kommen huckepack über die Grenze 150 Leute drängeln um 80 Plätze… schnelles Internet dank ICE in Costa Rica ;-)

In Liberia dann rumfragen nach einem Bus nach Monteverde… direkt gibt’s nicht und für indirekt bekommen wir unterschiedliche Infos, wo man umsteigen soll, um den letzten Bus zu bekommen. Nach 1,5 Stunden Busfahrt steigen wir an der „richtigen“ Stelle aus. Die „zufällig“ schon hier wartenden Taxifahrer erklären uns dann, dass es heute doch keinen Bus mehr von hier gibt. Der Taxipreis von 50$ ist uns aber viel zu teuer. Also haben wir erstmal abgewartet, uns beratschlagt, erfolglos versucht zu trampen und sind am Ende dann mit einem Touritransporter mitgefahren, der uns für den halben Taxipreis mitgenommen und bei einem befreundeten Hotel abgesetzt hat :) Nach einer erfrischenden Dusche, einem füllenden Abendbrot, kühlerem Bergklima und viiiiieeeeel Wind sind wir dann ins Bett gefallen.

bisher 1 Kommentare

  1. tina {5. März 2008 @ 10:33}

    eeeendlich mal wieder ein lebenszeichen von euch 😉

    warte schon immer auf neue berichte und bilder. und bin natürlich froh, dass es euch gut geht.

    und das mit dem warten und den taxifahrern seid ihr doch inzwischen gewohnt. 😉

    *wink*

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