Der Schwarzwald in Nicaragua

In Nicaragua gibt es eine hügelige und dicht bewaldete Gegend bei Matagalpa, die von den deutschen Einwanderern, die hier 1891 ankamen, nach ihrer deutschen Heimat benannt wurde… Schwarzwald bzw. Selva Negra auf Spanisch. In der Gegend gibt es auch ein gleichnamiges Hotel, das aber etwas über unserer Preisklasse liegt 😉 Also haben wir uns in Matagalpa in einem netten kleinen Hotel einquartiert und die Annehmlichkeiten der Kleinstadt genossen.

Am nächsten Morgen (also so um 10) ging es dann mit dem lokalen Chickenbus in Richtung Jinotega und wir sind am Eingang der großzügig angelegten Selva Negra Finca ausgestiegen. Nach 1,5 Kilometer kleiner Wanderung durch schöne Kaffeeplantagen mit guten Ausblicken über die umliegenden Berge sind wir dann bei den zentralen Gebäuden angekommen. Es war alles sehr gepflegt und schön hergerichtet und trotzdem scheinbar sehr naturverbunden angelegt. Mit einer kleinen Karte der weitläufigen Finca bewaffnet, haben wir uns dann noch zu einer kleinen Dschungelwanderung aufgemacht. Die auf der Karte eingezeichneten Wege ließen sich zwar teilweise nicht finden aber letztendlich haben wir dann doch eine schöne Runde gedreht, den Wald bestaunt und Brüllaffen gehört aber nicht gesehen.

da hatte wohl jemand zuviel… Waldkapelle Hotel Schwarzwald

Der Wald hier war ja nur ein Ziel von uns… eigentlich wollten wir unserem „Heimweh“ folgend ja endlich mal wieder deutsche Küche und deutsches Bier genießen. Dafür gab es hier das passende Restaurant mit Bratkartoffen, lecker Sauerkraut, Rippchen, gutem Leberkäse und Kartoffelbrei – nur deutsches Bier hatten sie leider nicht :( über das fehlende Bier haben wir uns dann mit frischen lokalen Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Rum hinweggetröstet :)

da gehts nach Bayern knuuutsch Laberkas

No Comments Yet

You can be the first to comment!

Live-Vorschau

Sag uns deine Meinung: