Auf den Spuren der Archäologen in Yax-ha und La Blanca
Andrea am 29. März 2008 - 18:29
In Flores gibt es auch ein archäologisches Café, dass von dem deutschen Architekten Dieter Richter geleitet wird, der auch schon der Chef unserer Sprachschule in Playa del Carmen war. Netterweise gab es an unserem ersten Tag auch gleich einen kostenlosen Diavortrag über die Mayawelt, den wir uns nicht entgehen ließen. Bei der Gelegenheit haben wir zusätzlich noch eine Tour für den nächsten Tag gebucht. Das Ziel waren die weniger touristischen Mayastätten La Blanca und Yaxha.
In La Blanca wird erst seit 2004 ausgegraben und insofern waren nicht viele Gebäude freigelegt bzw. schon wieder unter Erde vergraben, um sie vor der Natur zu schützen. Ausgrabungsarbeiten finden in dieser Stätte nur von September bis November statt. Auch wenn wir den Archäologen nicht direkt auf die Finger schauen konnten, war es schon erhebend, einfach dort im Wald zu stehen und zu wissen, dass jeder Erdhügel neue Erkenntnisse und vielleicht Schätze verbirgt.
Auch in Yaxha sind nicht alle Erdhügel ausgegraben, um sie eben vor den Einflüssen der Natur zu schützen. Yaxha ist die zweitgrößte Stätte in Guatemala und nur Tikal ist größer (glaub ich zumindest). Es gab wieder viel zu erlaufen und zu erkunden und diesmal hat uns auch das Wetter überrascht. Eigentlich wollten wir eine Sonnenuntergangstour machen und von dem höchsten Tempel aus über den gleichnamigen See Yaxha gen Sonnenuntergang schauen.
Am späten Nachmittag fing es aber an zu regnen, zu gießen, um genauer zu sein, wir hatten Glück, dass wir uns unterstellen konnten… Und nach unserer Erfahrung mit irgendwelchen Energiesekten in Teotihuacán erwartete uns auch hier wieder eine Gruppe Menschen, die mit Kristallen bewaffnet auf den Pyramiden standen und Energie eingefangen haben. Die Tour war auf jeden Fall eine Erfahrung – in jedem Sinne
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